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Bevor ich mich für die Lehre entschieden habe,
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habe ich zwei Jahre das BORG Scheibbs gemacht.
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Habe das aber dann abgebrochen und die Lehre angefangen.
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Das hat mich voll überzeugt
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und ich bin froh, dass ich auf die Lehre umgestiegen bin.
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In meinen Alltag im Bereich der Zerspanungstechnik
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fällt auf jeden Fall das Thema Fräsen und Drehen rein.
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Das sind zwar sehr wichtige Themen, die in meinem Beruf vorhanden sind
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und generell alle zerspanenden Verfahren, zum Beispiel Feilen
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oder es gehört auch Bohren dazu.
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Zerspanung ist ein Verfahren, wo ein Span entsteht.
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Zum Beispiel, wie schon gesagt, beim Feilen,
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wo man dann eben den Span hat.
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Oder wo man sich das noch besser vorstellen kann, ist beim Bohren.
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Wo man mit dem Bohrer reinfährt und dann dieser Span rauskommt.
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Bei uns im Betrieb fräsen wir Sachen zum Beispiel
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für verschiedenste Werkzeuge, für unsere Profile, für Richtapparate
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oder auch ganz wichtig Zubehörteile für unsere Rollensätze.
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Was ich sehr gerne mache in der Arbeit, ist das Fräsen.
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Da gehört aber auch das Programmieren dazu.
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Oder Sachen entgraten und nochmal nachkontrollieren, ob es wirklich passt.
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Das macht mir sehr Spaß.
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Wir haben Technologie.
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Mathe ist auch ein wichtiges Fach, das uns begleitet in der Berufsschulzeit.
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Wir haben aber auch Fächer wie AWL - angewandte Wirtschaftslehre,
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oder Deutsch und Englisch.
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In Mathematik bearbeiten wir eher technische und mechanische Themen,
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die man bei uns in der Berufspraxis umsetzen kann und gut zu wissen ist.
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Dadurch, dass ich vorher die Schule gemacht habe,
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ist eine neue Seite, die ich an mir entdeckt habe, diese Teamkommunikation.
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Aber die Seite an mir gefällt mir.
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Ich finde das gut, im Team zu arbeiten.
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Ein Punkt, auf den man sich gefasst machen muss, ist,
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dass schon auch ein bisschen körperliche Anstrengung gefordert ist,
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oder auf jeden Fall dabei ist im Alltag, weil man Lasten hebt.
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Es gibt schon viele Unterstützungen, aber manche Sachen
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sind trotzdem noch körperlich anstrengend.
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Ich mache Lehre mit Matura
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und nach der Lehrabschlussprüfung habe ich auf jeden Fall vor,
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dass ich mich auf mein letztes Maturafach konzentriere
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und das noch positiv abschließe und mich dann in der Firma
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auf eine Position raufarbeite, wo ich Spaß und Freude bei der Arbeit habe.
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In der Zerspanungstechnik ist das Beste,
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man muss wirklich genau arbeiten,
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auf Hundertsel genau - also das sind ein Hundertsel Millimeter.
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Man muss schauen, dass wirklich alle Schnittdaten und solche Sachen passen,
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sonst hältst du nicht deine Toleranzen ein.
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In der Berufsschule lernen wir Schnittdatenberechnung und solche Sachen.
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Aber auch allgemeine Sachen
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wie Winkelfunktionen sind ganz wichtig für das Programmieren nachher.
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Die Genauigkeit lernst du eigentlich schon in der Lehrwerkstatt
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und dann im Betrieb draußen.
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Mit der Zeit lernt man das einfach,
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wie man messen muss und welches Maß man wo nimmt.
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Am Anfang müssen wir uns ein Werkstück suchen,
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uns ein Material raussuchen.
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Was brauchen wir?
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Dann müssen wir das entgraten,
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dass wir beim Einspannen in die Fräse keine schiefen Flächen zusammenbekommen.
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Dann muss man die Fräse auswählen, muss man suchen,
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welche Fräse nehmen wir wofür?
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Wenn wir eine kleine Nut reinfräsen wollen,
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muss die Fräse natürlich noch kleiner sein und solche Sachen.
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Darauf muss man schon sehr aufpassen.
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Und was ist wirtschaftlich?
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Mit welcher Fräse kann man wie schnell fahren?
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Und was ist jetzt eigentlich das beste Werkzeug dafür?
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Dann muss man einspannen. Schauen, dass alles richtig eingespannt ist.
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Bis zum Runterfahren dann.
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Schauen, wie es sich anhört?
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Ob man Vibrationen drinnen hat, die nicht sein sollen.
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Am allermeisten Spaß an der Zerspanungstechnik macht mir,
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wenn man das Werkstück schon eingespannt hat und das runterfahren kann
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und zuschauen kann, was man alles gemacht hat
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in der letzten Zeit bei der Vorbereitung
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und sieht, wie das Werkstück zum fertigen Teil wird.
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Wo man sieht, ja, das habe ich jetzt gemacht und erreicht.
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Wenn alles passt von den Toleranzen und Genauigkeiten.
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Nach der Lehrausbildung würde ich eigentlich schauen,
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dass ich den Meister machen kann.
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Aber ...
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... hat alles seine Zeit.
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Und ja, vielleicht die Matura nachmachen -
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das ist auch immer was, was man brauchen kann.
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Metalworking: Machining Technician
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Before deciding for this apprenticeship
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I did two years at the High School in Scheibbs.
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But I dropped out and started this apprenticeship.
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That really convinced me
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and I'm glad that I switched to the apprenticeship.
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With regard to metal cutting technology,
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milling and turning are always part of the job.
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These are two really important aspects of my work,
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as are all machining processes, for example, filing
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as well as drilling.
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Machining is a process that produces metal chips.
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As I just said, with filing, where you get these metal chips.
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Or, where it's even easier to picture, with drilling.
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The drill goes into the metal and these chips come out.
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At our company we mill components, for example,
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for various types of tooling, for our profile and straightening units
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as well as essential accessories for our roller sets.
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What I really enjoy doing at work, is milling.
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But it also involves programming.
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Or deburring components and double-checking that they are perfect.
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I really like doing that.
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There's technology.
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Maths is also an important subject we do throughout vocational school.
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We also have subjects like AWL - that is, applied economics,
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German and English.
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In Maths we mainly focus on technical and mechanical topics
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that we can use on the job and are useful to know.
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Because I was at school before
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I've discovered a new side to myself, good team communication.
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But I like this about myself.
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I find working in a team good.
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One thing you do need to be prepared for is
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that the job does require some physical exertion,
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since lifting heavy loads is definitely part of the job.
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There's a lot of support but some things
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are still physically demanding.
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I'm doing apprenticeship with higher school certificate
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and after my final apprenticeship exam I definitely plan to
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focus on the last subject in my school leaving exam,
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pass with a good grade and then here at Welser
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work my way up to a position where I enjoy what I do.
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The best thing about machining is
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that you must be very precise,
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down to a hundredth - that's a hundredth of a millimetre.
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You must make sure that all cutting data and so on are correct
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or you won't hold your tolerances.
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In vocational school we learn how to calculate cutting parameters.
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But also general subjects like
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trigonometry are also vital for programming later on.
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You already learn to be precise in the training workshop
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and then in the plant.
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You just learn that over time,
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how to measure accurately, which measurements to take.
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Firstly, we select a workpiece
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then the right material.
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What do we need?
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Then we have to deburr it, so when we clamp it
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into the milling machine we don't get any uneven surfaces.
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Then you select the milling cutter
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and decide which one is right for the job.
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If we want to mill a small slot
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the cutter must obviously be even smaller, and so on.
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You have to be really careful.
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What is most efficient?
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How fast can you run each different cutter?
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What is actually the best tool for the job?
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Then clamp it. Making sure it's clamped right.
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Until the end of the cycle.
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Listen to how it sounds.
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Check for any vibrations that shouldn't be there.
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What I enjoy most about machining is
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once the workpiece is clamped and the cycle is running
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you can see everything you have done
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up to now to set it all up
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and you see the workpiece becomes a finished part.
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And you can see, yes, that's what I've done.
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When everything is correct, in terms of tolerances and precision.
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After the apprenticeship I really want to see about
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becoming a master craftsman
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But ...
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... everything in good time.
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Maybe work toward a university entrance qualification later,
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which is always useful to have.